Amnesty International Gruppe Schwäbisch Hall (1615)

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Gruppe Schwäbisch Hall (1615)

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BRIEFE GEGEN DAS VERGESSEN

Wer ein Menschenleben rettet, rettet die Menschheit
Tag für Tag werden Menschen gefoltert, wegen ihrer Ansichten, Hautfarbe oder Herkunft inhaftiert, ermordet, verschleppt oder man lässt sie "verschwinden". Wir veröffentlichen regelmäßig unter der Rubrik Petitionen ein Einzelschicksal, um an das tägliche Unrecht zu erinnern. Internationale Appelle helfen, solche Menschenrechtsverletzungen anzuprangern und zu beenden.

TÜRKEI:MENSCHENRECHTE ACHTEN

Schläge, Vergewaltigungen, bis zu 48 Stunden in Stresspositionen ausharren müssen: Das sind nur einige der grausamen Taten, die seit dem gescheiterten Militärputsch am 15. Juli in türkischen Hafteinrichtungen stattfinden.
Nach Angaben der türkischen Behörden hat der Putschversuch mindestens 208 Menschen das Leben gekostet, mehr als 1.400 Personen wurden verletzt. Klar ist: Die Täter für diese Gewalt müssen zur Verantwortung gezogen werden – mit allen Mitteln des Rechtsstaates. Doch die türkischen Behörden müssen die Menschenrechte respektieren. Das Folterverbot gilt immer und unter allen Umständen!
Fordern Sie die türkische Regierung dazu auf, das Folterverbot einzuhalten! Unterzeichnen Sie unsere Online-Petition: https://www.amnesty.de/tuerkei

SOS EUROPA! ERST MENSCHEN, DANN GRENZEN SCHÜTZEN

WIR LEBEN IN KÄFIGEN

von IRAJ RAMAZANI, 2013

Wir leben in Käfigen, gleichgebauten Käfigen, ca. 9 qm groß. In diesen Käfigen sollen wir Flüchtlinge uns nicht wohl fühlen. Wir sollen keine Hoffnung schöpfen, dass es uns hier besser gehen könnte als in unseren Heimatländern, aus denen wir geflüchtet sind. Wir fühlen uns hier sehr einsam und haben manchmal tagelang keinen Kontakt zu anderen Menschen von außerhalb, in einem Industriegebiet, umgeben von Stahl und Metall. Manchmal ist es hier fast ununterbrochen und ohrenbetäubend laut. Wir werden in diesen Käfigen wie Tiere im Zoo abgefüttert. Mit dem Unterschied,dass man dort darauf achtet, dass sie in einer schönen Umgebung leben und liebevoll behandelt werden.Sonst könnte die Zahl der Besucher sinken. Gibt es denn hierzulande keine Motivation, unsere Lage zu verbessern? Die jungen Menschen, die wie alle anderen Flüchtlinge nicht arbeiten dürfen und auch sonst keine Beschäftigung haben, tun mir besonders leid. Sie haben den ganzen Tag nichts zu tun und fühlen sich sehr einsam. Anstatt deren Potenzial zu nutzen, lässt man sie hier lieber verwahrlosen. Die Konsequenzen sind körperliche und seelische Krankheiten.

Spenden Sie jetzt bitte:
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Stichwort: GRUPPE 1615

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